Herzlich willkommen im Pressebereich

Hier finden Sie alle Pressemeldungen, Fotos und Termine zum 18. Patienten-Arzt-Kongress am 13. und 14.  Mai 2017 in der Print Media Academy in Heidelberg.

Kongressprogramm Cover Webseite


Hier können Sie das Veranstaltungsprogramm als PDF downloaden.


 

 
Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Recherche oder organisieren Interviews mit Fachleuten aus dem In- und Ausland.
Auch Patienten stehen Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung.

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Pressebüro

Rainer Lange, Pressereferent der GfBK
Tel. 06221 4332108
Mobil: 0170 2351155
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    Sue Ann Lee
Pressestelle, Zentrale Beratungsstelle Heidelberg
Tel. 06221 13802-15
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An den Veranstaltungstagen finden Sie unsere Ansprechpartner am GfBK-Info-Point im Foyer der Print-Media-Academy.
Bei Interviewwünschen mit ReferentInnen bitten wir um Terminabsprache.

 

Aktuelle Pressemeldung

Wie Menschen den Krebs selbst meistern, war das des 18. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. in Heidelberg – Großes Interesse an Methadon in der Krebstherapie

„Der Arzt behandelt, der menschliche Körper heilt.“ Mit einer Abwandlung des Satzes von Hippokrateseröffnete Professor Dr. med. Jörg Spitz, der Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., den 18. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft in Heidelberg. Selbstheilung war das zentrale Thema des Krebskongresses am 13. und 14. Mai in Heidelberg. Fast 900 Patienten, Angehörige, Mediziner und Therapeuten informierten sich zwei Tage in Heidelberg in Vorträgen und Seminaren über Methoden der ganzheitlichen Krebstherapie. In 40 Kursen bekamen sie Impulse, wie sie ihre Selbstheilungskräfte nutzen können.

 Hohes Interesse an Krebstherapie mit Methadon
Über die erstaunlichen Therapierfolge von Methadon in der Krebstherapie referierte Dr. rer. nat. Claudia Friesen vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Ulm. Bei mehreren hundert Patienten hat die Ulmer Krebsforscherin mittlerweile die Behandlungserfolge dokumentiert. Auch große Tumore und Metastasen bildeten sich zurück, selbst beim kaum heilbaren Hirntumor Glioblastom. „Das Schmerzmittel D,L-Methadon verstärkt die Wirkung von Chemotherapie bei den unterschiedlichsten Krebsarten drastisch“, so Dr. Friesen. Die Erklärung: Tumorzellen tragen mehr Opioidrezeptoren auf der Oberfläche als gesunde Zellen. An diese kann D,L-Methadon andocken und bewirkt, dass viel mehr Chemotherapeutikum in die Tumorzelle gelangen kann und dort länger in höherer Konzentration bleibt. „Methadon ist ein gut erforschtes, verträgliches Schmerzmittel mit wenig Nebenwirkungen “, sagte Dr. Friesen und verwies auf eine aktuelle Studie der Charité in Berlin. Die Krebsforscherin will die Wirkung von Methadon in einer klinischen Studie untersuchen lassen. Doch ist das Interesse daran, etwa bei Pharmaunternehmen, gering. „Methadon ist zu günstig “, so Dr. Friesen. Eine Therapie kostet etwa 20 Euro pro Monat. „Ein Medikament hat es sehr schwer sich durchzusetzen, wenn man nichts damit verdienen kann.“ Das geringe Interesse am Thema Methadon bei der etablierten Onkologie kritisierte Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. „In einem Zentrum der Krebsforschung wie Heidelberg ist das für mich unverständlich.“

Der Mensch ist mehr als sein Befund
Diese Aussage durchzog den pointierten Vortrag der Sozialwissenschaftlerin und Bestsellerautorin Professor Dr. Annelie Keil. Menschen seien im Leben mit dem Gelingen wie dem Scheitern konfrontiert. Heilung sei die Fähigkeit, die eigenen körperlichen, geistigen, seelischen und spirituellen Kräfte zu entdecken und zu nutzen. „Wann lernt die Medizin endlich, dass wir nicht Tumoren behandeln, sondern Menschen mit einer Krebserkrankung?“ Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Individualität in der Krebsmedizin hielt der Kongressleiter Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK.