Anmeldung
vor Ort möglich

Auf dem Kongress berichten Menschen, die an Krebs erkrankt waren, in Vorträgen, Kursen und Gesprächsrunden über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und ihren persönlichen Weg zur Gesundung.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Erfahrungen gibt es Gemeinsamkeiten im Umgang mit der Erkrankung: Den Weg vom passiven Opfer zum aktiven Mitgestalten, der Zugang zu den eigenen inneren Heilkräften und Verantwortung zu übernehmen, für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und vor allem für den Umgang mit sich selbst

Gerne stellen wir den Kontakt zu Patienten her, die über ihren ganzheitlichen Heilungsweg berichten.
Wenden Sie sich an den Pressereferenten Rainer Lange: 06221-433 2108 oder Mobil: 0170-2351155.

 

Offener Raum der heilsamen Begegnungen

In Raum im 3. OG der Print Media Academy.begegnen sich aktuell an Krebs Erkrankte und ehemalige Krebspatientinnen und -patienten und tauschen sich unter vier Augen oder in Gruppen aus.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Patientinnen und Patienten berichten über ihren Weg der Gesundung

Käthe Golücke: Mein alternativer Weg
 
Als Käthe Golücke im Juli 2014 die Diagnose eines Hodgkin-Lymphoms erhält, hat sie bereits eine Odyssee hinter sich. Schon über ein Jahr zuvor hat ihr Körper ihr eine Vielzahl an Symptomen gesendet, die sie zahlreichen Ärzten schildert, ohne dass es einen eindeutigen Befund gab. Fast mit Erleichterung nimmt sie die Diagnose auf. Im Februar 2015 wird ein Hodgkin Lymphom Frührezidiv festgestellt, Stadium 4 mit Knochenbefall. „Wie sehr mir als Patientin die Möglichkeit genommen wurde aktiv an meiner Genesung mitzuwirken, hat mich zutiefst bewegt“, sagt Käthe Golücke. Bei der zweiten Diagnose lehnt sie die empfohlene Doppel-Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzellentransplantation ab. Stattdessen stellt sie konsequent ihr Leben um: Ernährung (zuckerfrei, kohlenhydratarm, ketogen, vegan, roh), Entgiftung, Entspannung, Bewegung, Atmung, psychologische Arbeit, Analyse von Arbeits- und Lebenssituation inklusive Umfeld und entsprechende Konsequenzen. „Das habe ich für meinen Heilungsweg beigetragen: Alles.“
Zur Website von Käthe Golücke https://help2check.me/

Den Patientinnenbericht von Käthe Golücke finden Sie hier.

Samstag, 18.05.2019, Vortragsprogramm - Selbstbestimmt entscheiden, 12:00-12:45 Uhr, Patientinnen berichten: Mein Weg zum selbstbestimmten Entscheiden bei schwerer Erkrankung (gemeinsam mit Dr. med. György Irmey und Silke Kugler)

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Silke Kugler: Lebensrucksack

Mit 35 Jahren erhält Silke Kugler die Diagnose Brustkrebs. Sie ist gerade schwanger. Zwei Monate zuvor war ihre Schwester an Krebs verstorben. Es fühlt sich an wie ein Rucksack, der mit schwerer Last gefüllt ist: Steinen der Hoffnungslosigkeit und Angst. „Ein schwindendes Lebensgefühl und das wachsende Leben meines Babys saßen nun zusammen in einem Boot und mussten vier Chemotherapien durchlaufen, während derer ich wahnsinnige Ängste um mein Ungeborenes ausstand.“ Für die Geburt ihrer Tochter nimmt sie alle tief in ihr schlummernden Kräfte zusammen. Noch zweimal muss sie mit schweren Angststeinen umgehen, als sich wieder Tumore in ihren Brüsten einnisten. „Du kannst selbst etwas zu deinem Gesundungsweg beitragen.″ Dieser Satz trägt sie. Silke Kugler schreibt ihre Krankheitsgeschichte auf, und findet schließlich die sie tragenden Säulen: ein tägliches Gesunderhaltungsprogramm aus Yoga, Meditation, Bewegung in der Natur, kreativem Schaffen und vielem mehr.

Den Patientinnenbericht von Silke Kugler finden Sie hier.

Samstag, 18.05.2019, Vortragsprogramm - Selbstbestimmt entscheiden, 12:00-12:45 Uhr, Patientinnen berichten: Mein Weg zum selbstbestimmten Entscheiden bei schwerer Erkrankung (gemeinsam mit Dr. med. György Irmey und Silke Kugler)

Sonntag, 19.05.2019, 11:30-13:00 Uhr, Kurs 29: Lebensrucksack und Gehmeditation

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Timm Ohrt: Die Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Rückblickend würde Tim Ohrt sagen, dass er durch seine Krebserkrankung viel über sich gelernt hat. Sie hat ihm geholfen, zu sich zu finden, sich zu akzeptieren und zu würdigen. Den Ärzten ist er immer weggelaufen. Schon in den 1980er-Jahren diagnostizierte ein Urologe einen Knoten an der Prostata. Timm Ohrt ging nicht mehr hin. 1998 wurden Krebszellen festge-stellt, er war 63 Jahre alt. Er lehnte die Operation ab, zwei Jahre später – bei einem anderen Urologen – wieder. Er probierte Hyperthermie, PSA-senkende Medikamente, bis er begriff: „Heilung konnte nur durch mich geschehen.” Timm Ohrt hat sich entschlossen, mit seiner Krebserkrankung zu leben. „Ich weiß wohl: Sie lässt mich nicht aus den Augen. Aber auch ich lasse sie meinerseits nicht aus den Augen. Ich schaue sie an und integriere sie in mein Leben. Ich möchte nicht am Krebs sterben, sondern mit dem Krebs.“

Den Patientenbericht von Timm Ohrt finden Sie hier.

Ein Interview mit Timm Ohrt finden Sie auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=XQe4_QS2A0o

Sonntag, 19.05.2019, 12:15-12:30 Uhr, Vortrag - Mein individueller Weg mit der Erkrankung in Seminar II: Ganzheitliche Ansätze bei Prostatakrebserkrankungen in Diagnostik und Therapie

 Mitwirkender im Raum der heilsamen Begegnung

 

Eva Falkenstein: Ich will leben

Anfang 2005 bekommt Eva Falkenstein die Diagnose Non-Hodgkin-Lymphom. Es ist ein Schock, mit „Anfang 40 unheilbar zu sein.“ Eva Falkenstein hat ihren Krebs als Teil von sich angenommen. „Ich wusste intuitiv, kämpfen ist nichts für mich. Da kann ich nur verlieren. Polarisierung ist eine Einbahnstraße.“ Sie fing an, ihr Leben neu zu sortieren. „Ich habe gedacht, wenn ich krank werden kann dann kann ich auch wieder gesund werden.“ Heute lebt sie in der Eigenverantwortung ohne Angst vor einem Rezidiv, „obwohl die Ärzte sagen, dass mein ‚Non-Hodgkin‘ nicht heilbar ist, lebe ich seit 13 Jahren krebsfrei.“

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Ute Roy: Russisch Roulette – oder nur ein etwas anderer Umgang mit der Diagnose Brustkrebs

„Bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde 2004 ein kleiner Knoten in meiner linken Brust festgestellt. Wegen Fehleinschätzungen diverser Mediziner hoffte ich noch bis zur Auswertung der Laboranalyse, dass es ein gutartiger Tumor ist. Sehr bewusst wählte ich eine OP-Methode, die im 2004 noch nicht Standard war. Dabei wurden nicht unnötig viele Lymphknoten entfernt, was nach heutiger Erkenntnis auch wenig Sinn macht. Beim Therapieverlauf entschied ich mich gegen die gängige Vorgehensweise bei hormonabhängigen Mammakarzinomen, also sechswöchige Bestrahlung, monatliches Spritzen eines Depot-Hormon-Blockers und mehrjährige Behandlung mit einem Anti-Östrogen. Lediglich der einjährigen Behandlung mit Zoladex (ein GnRH-Analogon) stimmte ich zu. Mein Therapieweg wurde stark kritisiert. ‚Sie spielen Russisch Roulette‘, kommentierte eine Frauenärztin meine Entscheidungen.“

Den vollständigen Bericht von Ute Roy finden Sie hier.

Ein Video-Interview mit Ute Roy finden Sie hier https://www.youtube.com/watch?v=M85U4uS104k

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Traudel Beickler: Leiomyosarkom – eine Begegnung der besonderen Art
 
„Nach einer Ausschabung im Mai 2007 bat mich mein Gynäkologe zu einem Nachgespräch über die histologische Untersuchung. Er hatte hinter dem entfernten Myom in der Gebärmutterwand ein gut getarntes, etwa murmelgroßes Sarkom entdeckte. Ein Zufallsbefund! Das müssen wir operieren! Zu Hause surfte unsere Tochter im Internet darüber, und wir fielen aus allen Wolken: Schnellwachsend und äußerst bösartig!
Ein paar Tage später befand ich mich wieder im Krankenhaus. Diesmal auf unsicherem Terrain: In der Nacht stand ein schwarz gekleideter Mann mit Hut lange neben meinem Bett. Nach 6-stündiger Total-Operation mit Entfernung des großen Netzes beförderte das Gynäkologen-Chirurgen-Team ein Leiomyosarkom 1. Grades zutage, was durch die Ausschabung angekratzt worden war. Sind dadurch jetzt vermehrt Zellen in die Blutbahn gelangt, die sich vermehren und Metastasen bilden können? Das anfängliche Glück, das Sarkom entdeckt zu haben, verwandelte sich in Sorge und Angst, die mir keiner nehmen konnte. Der Arzt betonte die Seltenheit dieser Krebsart. Ich war etwas Besonderes.“

Den Patientinnenbericht von Traudel Beickler finden Sie hier.

Ein Video-Interview mit Traudel Beickler finden Sie auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=DoijUjGRN20

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Sabine Hötzel: Das leise Singen der Seele

„1995 erkrankte ich im Alter von 33 Jahren an Gebärmutterkrebs. Es wurde umfangreich operiert und anschließend bestrahlt. Ich freute mich, alles gut überstanden zu haben, lernte, wie wunderbar es sein kann, wenn man Zeit für sich hat und gab endlich die Zigaretten auf. Aber bald nahm mich der Alltagstrott wieder in Beschlag.
Ich sollte ein zweites Mal gerüttelt werden. Eine Röntgenuntersuchung zeigte zwei Metastasen im linken Lungenflügel, rechts eine kleinere. Mir riss es die Beine weg. Was bedeutet Krebs? Warum bekomme ich Krebs? Ich nahm Kontakt zur Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr auf. Mir war klar: Die Schulmedizin ist für mich wichtig. Aber es gibt noch andere Dinge, die mich unterstützen. Die OP war kein Spaziergang, aber ohne Chemotherapie konnte ich nach drei Wochen das Krankenhaus verlassen.
Nach einiger Zeit der Genesung kniete ich mich in meine Arbeit. Ich kam in eine Tretmühle, die ich mir eigentlich nicht erlauben konnte. Abends sank ich völlig ausgelaugt auf die Couch. Zehn Jahre nach meiner Lungenkrebserkrankung wurde ein Borderline-Tumor im Unterleib entdeckt. Wieder hatte ich Glück: Die Ärzte und das Krankenhaus waren toll. Aber ich stand erneut da wie ein begossener Pudel. Hatte ich nicht alles getan, um nicht genau wieder dorthin zu kommen? Ich brauchte erst einmal ZEIT. Ich musste sortieren, verdauen, damit fertig werden. Die Zeit schenkte mir elementare Erkenntnisse: Nein, wir haben nicht alles in der Hand!! Und: Was wäre eigentlich, wenn ich in einem Jahr nicht mehr da wäre? Würde ich so weiterleben wollen wie bisher?“

Den vollständigen Bericht von Sabine Hötzel finden Sie hier.

Ein Video-Interview mit Sabine Hötzel finden Sie auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=qtXcdLYG-u8

Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Martin Weingart: Mein Heilungsweg

„2012 wurde ich mit der Diagnose Reizdarm behandelt. Die Beschwerden besserten sich trotz Ernährungsumstellung nicht und so wechselte ich den Hausarzt. Meine neue Hausärztin und ließ die Blutwerte bestimmen. Mein Tumormarker CA19.9 war dramatisch erhöht– Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mich erfasste eine eiskalte Angst.
Kurz darauf bestätigte sich die Diagnose: Ich hatte ein hochaggressives, inoperables Adeno-karzinom der Bauchspeicheldrüse sowie massive Metastasen im Lymphsystem. Der Chef der Onkologie gab mir noch drei Monate zu leben, wenn nicht sofort etwas unternommen würde. Die mittelfristige Überlebenschance für diese Erkrankung liegt statistisch gesehen bei fünf Prozent. Ich startete unverzüglich mit der Chemotherapie. Davor habe ich begonnen, meine Ängste mit Meditationen und Klangschalentherapie zu bekämpfen. Gleichzeitig bildete sich bei mir der Wille aus: Ich will alles daransetzen, wieder gesund zu werden.
Nach dem Besuch des Kongresses der GfBK bin ich auf „vegane Bioernährung“ umgestiegen. Heute bin ich der Meinung, sie war und ist für mich lebensrettend.
Lebensziele sind mächtige Heilfaktoren, sie stärken den Lebenswillen und tragen dazu bei, Ängste zu lindern. Meine Frau und ich haben ein großes Lebensziel ins Auge gefasst. Wir wollen ein Haus bauen, auf einem schönen, ruhigen, funkwellenarm und erdstrahlenfrei gelegenen Grundstück.“

Den vollständigen Bericht von Martin Weingart finden Sie hier

Mitwirkender im Offenen Raum der heilsamen Begegnung

 

Ellen Volkhardt: Krebs sei Dank
„Fühl Dich nicht als Opfer". Dieser Satz aus einem Seminar zur Persönlichkeitserfahrung prägt bis heute die Entscheidungen von Ellen Volkhardt. "Ich hatte es in der Hand, für welche Behandlung ich mich entscheiden konnte. Ich ließ mich operieren, nachdem ich einen Chirurgen gefunden hatte, der bereit war, den Tumor in der Brust zu entfernen und die Lymphknoten unangetastet zu lassen. Ich stellte meine Ernährung um und verzichtete auf Strahlen- und Chemobehandlung.“ Ellen Volkhardt setzte sich künstlerisch mit der Krankheit Krebs auseinander, verwandelte die für sie bedrohlichsten Wörter Krebs Tumor und Cancer Schritt für Schritt in Liebe, Heilen und Change. „Damit hatte ich eine heilsame und lebensbejahende Aussage gefunden.“ Sie gestaltete die Buchstaben mit Texten, Bildern, Gedanken und Gebeten, die sie berührten. So entstanden ihre ersten drei Bücher mit dem Namen Visio-TactileTransForms, die Ellen Volkhardt selbst verlegt. Heute sagt sie: „Dem Krebs sei Dank, dass ich zu einem Leben gefunden habe, in dem ich mich wirklich wohlfühlen kann.“

Den Erfahrungsbericht von Ellen Volkhardt finden Sie hier.

Ein Video-Interview mit Ellen Volkhardt finden Sie auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=3TerQ69hv8E

Samstag, 18.5.2019, 11:30-13:00 Uhr, Kurs 2: Mein persönliches Schatzbuch - Aus Krebs wird Liebe - Den Ängsten begegnen – den Hoffnungen Raum geben

 Mitwirkende im Offenen Raum der heilsamen Begegnung