Bliemeister HerbertKurzfassung: Bliemeister, Herbert: Aktive Überwachung des Prostata-Ca mittels DNA-Karyometrie
In Seminar II: Ganzheitliche Ansätze bei Prostatakrebserkrankungen in Diagnostik und Therapie, 19.05.2019, 9.00 - 13.00 Uhr

Die Aktive Überwachung genannte Strategie eignet sich für die Mehrzahl neu gefundener Prostatakrebse, falls die sich noch im ersten, ungefährlichen Wachstumsstadium befinden.
Kurative Therapie kann dann so lange ausgesetzt werden, wie dies Stadium andauert.
Für die Aktive Überwachung definiert die S3- Leitlinie Prostatakarzinom strenge Einschlusskriterien und engmaschige Kontrollen. Urologen lehnen sie mehrheitlich ab.
Diese Einschlusskriterien sind methodisch mangelhaft und schließen weder alle ungefährlichen Erkrankungen ein noch fortschreitende Erkrankungen aus.
Darum entscheiden sich Neuerkrankte selten für Aktive Überwachung, zumal sie deren belastende Kontrollen abschrecken und zurecht befürchten, darunter könnte sich das Zeitfenster definitiv schließen, in dem kurative Therapie für sie noch möglich wird.
Aktive Überwachung ist für zahllose Neuerkrankte attraktiv, wenn die DNA-Karyometrie biologisch sinnvolle Einschlusskriterien objektiviert und patientenfreundliche Kontrolle sichere Überwachung zuverlässig garantiert.
All das leistet das wissenschaftlich valide, empirisch bewährte Konzept individueller Aktiver Überwachung, was der Begründer vorstellt.